Magdeburg ist Ottostadt
Ein neues Image für die Landeshauptstadt Sachsen-Anhalts
Zwei pragmatische und ideenreiche Macher haben Magdeburg einst berühmt gemacht – und dabei gleichzeitig auch die Mentalität der Einwohnerinnen und Einwohner geprägt. Otto der Große und Otto von Guericke gaben den Menschen in der Stadt schon vor hunderten von Jahren Selbstvertrauen und Kraft.
Bis heute identifizieren sich die Magdeburgerinnen und Magdeburger mit ihren beiden Vorfahren. Unter dem Namen Ottostadt Magdeburg machen die Einwohnerinnen und Einwohner von nun an auf ihre Heimat aufmerksam. Lernen Sie die Kampagne der Ottostadt Magdeburg kennen.
Viel mehr als Schall und Rauch
Magdeburg blickt zwar auf mehr als 1000 Jahre Geschichte zurück. Trotzdem ist die Stadt aber auf keinen Fall zu alt, sich mit dem neuen Titel »Ottostadt« zu schmücken. Ganz im Gegenteil! Erfahren Sie mehr darüber, was es mit dem Namen und der neuen Dachmarkenkampagne auf sich hat.
Sie sind auf Plakaten und Aufklebern im Stadtbild ebenso zu sehen wie auf Bildern im Internet: Im Mittelpunkt der neuen Dachmarkenkampagne Magdeburgs stehen die Einwohnerinnen und Einwohner der Stadt. Als überzeugende Botschafter machen sie die Ottostadt Magdeburg im ganzen Land bekannt. Manchmal bedienen sich die kenntnisreichen Fürsprecher dabei einer ganz eigenen Sprech- und Schreibweise, einer »Ottographie«. Sie sorgt dafür, dass altbekannte Begriffe in Magdeburg einen neuen Klang bekommen. Tee und Kaffee werden hier beispielsweise mitunter an einem »Getränkeottomaten« verkauft.
Magdeburger Mathematik: 2 Männer + 1 Stadt = 1 Name
Der Titel »Otto« ist dabei nicht aus der Luft gegriffen. Vielmehr ist Magdeburg schon lange Ottostadt – wurde bisher nur noch nicht so genannt. Denn vor mehr als 1000 Jahren machte Otto der Große die Stadt zu seiner »Hauptstadt« und regierte von Magdeburg aus sein Heiliges Römisches Reich. Die enge Beziehung zwischen dem Herrscher und der Stadt an der Elbe macht sie bis heute einzigartig.
Der Name »Ottostadt« spielt aber nicht nur auf den Kaiser an, sondern greift auch eine zweite historische Figur auf: Otto von Guericke. Er war Bürgermeister und revolutionierte im 17. Jahrhundert von Magdeburg aus die Wissenschaft. Der Namensgeber der hiesigen Universität führte Aufsehen erregende Experimente durch und begründete die Vakuumtechnik. Sein Wirken ist auch ein wenig Sinnbild für den Charakter der Elbestädter: Magdeburg schenkte der Welt zwar die Luftpumpe – die Bewohner der Stadt geben sich deswegen aber nicht gleich aufgeblasen.
In Magdeburg gibt es gleich zwei Paten – zumindest zwei Namenspaten
Die beiden Ottos haben Magdeburg nicht nur wissenschaftlich und politisch geprägt, sondern den Namen der Stadt auch weithin bekannt gemacht. Noch heute schätzen die Einwohner der Stadt an der Elbe ihre berühmten Vorfahren. Deshalb stehen die beiden historischen Persönlichkeiten als authentische Vorbilder und Namenspaten im Zentrum der neuen Dachmarkenkampagne der Ottostadt Magdeburg.
Der gute Ruf ist Gold wert
Erfahren Sie, warum eine Dachmarkenkampagne wichtig für Magdeburg ist – und welche Ziele sie wie erreichen kann.
Die neue Dachmarkenkampagne der Ottostadt Magdeburg legt es durchaus darauf an, an der einen oder anderen Stelle zu provozieren. Gerade dieses Anecken macht sie zu einer runden Sache. Denn auf diese Weise kann sie für Aufmerksamkeit sorgen, zum Nachdenken anregen – und Magdeburg von anderen Städten absetzen.
Gute Aussichten – nicht nur vom Turm im Stadtpark aus
Der Einsatz für den guten Ruf der Stadt ist dabei nicht Selbstzweck. Die Kampagne verfolgt vielmehr das Ziel, dass die Magdeburgerinnen und Magdeburger sich noch stärker mit ihrer Stadt identifizieren. Außerdem sollen Touristen und Investoren in ganz Deutschland nicht nur erfahren, wo Magdeburg liegt, sondern auch wofür die Stadt steht. Denn nur wenn das der Fall ist, finden sie in Zukunft öfter den Weg in die Stadt. Beim Blick auf den Magdeburger Reiter soll ihnen klar werden: Hier setze ich auf das richtige Pferd.
In Magdeburg begegnen sich Vergangenheit und Zukunft – und zwar Tag für Tag
Zugegeben, die Stadt des Schwermaschinenbaus hat sich nicht immer leicht damit getan, den Strukturwandel nach der Wende zu vollziehen. Dennoch ist es ihr gelungen, ein bedeutender Standort für Forschung und Entwicklung zu werden. So haben neben Otto von Guericke nun auch Gottfried Wilhelm Leibniz und Max Planck in Magdeburg eine Heimat – in modernen Forschungseinrichtungen, die in der Stadt angesiedelt sind. Auch ein Fraunhofer-Institut sowie das Netzwerk für Neuromedizintechnik und das Zentrum für Neurowissenschaftliche Innovation und Technologie belegen: In Magdeburg hat Forschung ein Zuhause.
Im Rahmen der Kampagne Ottostadt Magdeburg werden die vielen Facetten und Eigenschaften der Stadt, die kleinen Details und die großen Geschichten, der Öffentlichkeit bundesweit vorgestellt – so verbreitet sich das neue Image der Stadt fast ottomatisch.