Magdeburger Meldungen
In Magdeburg gilt das Motto: Otto weiß. Otto kann. Otto macht. Aber was genau eigentlich? Unsere Pressemitteilungen informieren Sie über aktuelle Themen, Neuigkeiten und Veranstaltungen.
Mittwoch, 3. Februar 2010
Jetzt ist es offiziell: Magdeburg ist Ottostadt
Zum offiziellen Auftakt der Dachmarkenkampagne Ottostadt Magdeburg zierten fünf Riesenballone das Alte Rathaus im Zentrum der Stadt. Einer von ihnen trug das neue Logo der Ottostadt. Die anderen vier ergaben zusammen den Namen, um den es sich in den nächsten Jahren in der Landeshauptstadt und über ihre Grenzen hinaus drehen wird: OTTO. Auf den Tag genau 1048 Jahre nachdem Otto der Große zum deutschen Kaiser ernannt wurde, krönte sich die Landeshauptstadt am 2. Februar 2010 ganz im Sinne ihres berühmten Vorfahren selbst zur Ottostadt. Was im Spätsommer des letzen Jahres vom Stadtrat beschlossen wurde, hat Farbe und Form angenommen. Pünktlich zum Start der neuen Kampagne schmückten Plakate und Banner die Straßen und Häuser Magdeburgs – und brachten Farbe ins dichte Grau dieser langen Wintermonate.
Otto hebt ab
Um den Auftakt der neuen Dachmarkenkampagne gebührend zu feiern, lud Oberbürgermeister Dr. Lutz Trümper zum Startschuss der Kampagne auf den Alten Markt ein. Das Winterwetter der vergangenen Tage begleitete auch die Auftaktveranstaltung und sorgte mit weißen Flocken und einer starken Brise für einen dynamischen Auftakt. Fast schien es so, als schicke Otto der Große seiner Ottostadt lebhafte Wünsche für das neu aufgeschlagene Kapitel der Stadtgeschichte. Die anwesenden Magdeburgerinnen und Magdeburger ließen sich davon aber nicht beirren. Unter dem Motto „Otto hebt ab“ schauten sie gemeinsam zurück auf ihre ereignisreiche Geschichte, um anschließend den Blick auf die Zukunft zu richten. „Die Geschichte Magdeburgs ist entscheidend für die Konzeption der Ottostadt-Kampagne“, sagte Oberbürgermeister Dr. Lutz Trümper. „Wer in die Zukunft will, wer gestalten will, wer etwas für seine Stadt organisieren will, der muss sich auf seine Vergangenheit besinnen.“
Otto der Große und Otto von Guericke böten die nötigen Alleinstellungsmerkmale, um das Profil Magdeburgs zu schärfen und bundesweit bekannt zu machen. Die Kampagne werde aber vor allem dann erfolgreich sein, wenn die Magdeburgerinnen und Magdeburger sie selbst aktiv mitgestalten. „Ich kann den Magdeburgern nur zurufen: Drücken Sie Ihrer Heimatstadt Ihren eigenen Stempel auf.“ Auch der Wirtschaftsminister von Sachsen-Anhalt, Dr. Reiner Haseloff, wünschte der Kampagne ein gutes Gelingen: „Magdeburg hat schon jetzt eine zentrale Bedeutung in Deutschland und Europa.“ Dies würde jetzt auch offensiv über die neue Kampagne nach außen kommuniziert. In Zukunft werde der Name Ottostadt nicht mehr von Magdeburg wegzudenken sein. Im Anschluss ließ die Tanzgruppe des Step Dance Centers unter der Regie von Andrea Hermann und Jörg Richter die 1200 Jahre Stadtgeschichte noch einmal Revue passieren. Die Vorstellung mündete schließlich in einem gemeinsamen Countdown der versammelten Magdeburgerinnen und Magdeburger, die 1000 Otto-Ballone in den Nachthimmel steigen ließen und so das Motto der Veranstaltung buchstäblich zum Leben erweckten. Begleitet wurde der Startschuss von einem Musik– und Lichtspektakel. Dutzende Scheinwerfer erhellten das Alte Rathaus in den Kampagnenfarben und ließen gemeinsam mit den illuminierten Riesenballonen das Gebäude in neuem Licht erstrahlen.
Gemeinsam für die Ottostadt
Anschließend wurde die Veranstaltung in den stimmungsvoll beleuchteten Räumlichkeiten des Alten Rathauses fortgesetzt. Neben Reden von Staatsminister Rainer Robra, Oberbürgermeister Dr. Lutz Trümper und dem Wirtschaftsbeigeordneten Rainer Nitsche über die Zukunft Magdeburgs stellten sich auch die ersten fünf offiziellen Botschafter der Ottostadt vor. „Wenn ich von meiner Heimatstadt im Ausland berichte, dann meistens von den auch international herausragenden Trainingsbedingungen, die ich hier habe“, sagte die mehrfache Olympia- und WM-Medaillengewinnerin Nadine Kleinert. Ihr Botschafter-Kollege Stephan Michme kündigte sogar an, seiner Ottostadt ein eigenes Musik-Projekt zu widmen – und gab den Gästen auch gleich eine musikalische Kostprobe. Auch Prof. Dr. Ulrike Krewer, Prof. Dr. Mattias Puhle und Dr. Manfred Otto Tröger berichteten von ihrer persönlichen Verbundenheit mit der Ottostadt und wiesen auf die Errungenschaften Magdeburgs im Bereich der Wissenschaft hin. Satirisch setzte sich der Kabarettist Hans-Günther Pölitz mit der neuen Kampagne auseinander und blickte mit einem Augenzwinkern auf den neuen Beinamen seiner Heimatstadt. Auf Ottos Spuren unterhielten sich die Gäste beim anschließenden Ausklang noch bis spät in den Abend angeregt über die Ottostadt und ihre Zukunft. So ist mit dem Startschuss der Kampagne nun auch die öffentliche Diskussion um die weitere Gestaltung der Ottostadt-Kampagne eröffnet. Denn nur wenn sich die Magdeburgerinnen und Magdeburger aktiv an der Kampagne beteiligen, wird Magdeburg tatsächlich zur Ottostadt.
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